Der „Nationale Sicherheitsberater“

|    Ausgabe vom 17. Februar 2017

Michael Flynn

Michael Flynn

( public domain)

Der „Nationale Sicherheitsberater“ des US-Präsidenten, Michael Flynn ist zurückgetreten. Er hatte sich, noch vor Donald Trumps Amtsantritt, mit dem russischen Botschafter Sergej Kisljak unterhalten, auch über die vom alten Präsidenten Barack Obama zum Ende seiner Amtszeit verschärften Sanktionen gegen Russland. Michael Flynn hat die Gespräche mit dem Botschafter abgestritten. Ein Fehler, denn als früherer Chef eines US-Geheimdienstes hätte er wissen müssen, dass Telefongespräche, noch dazu solche mit Russen nicht verborgen bleiben. In den USA ist es offensichtlich schlimmer, mit dem Feind zu reden als solche Gespräche abzuhören.
Zwei Schlussfolgerungen: Der Streit, den Trump während des Wahlkampfes mit den Geheimdiensten des Landes hatte, dürfte mit dieser Niederlage des Präsidenten beigelegt sein. Die Hoffnung auf eine Verbesserung der Beziehungen USA-Russland kann begraben werden. (Das Bildnis des Zurückgetretenen hier stammt aus glücklicheren Tagen, als Flynn noch Chef der DIA - Defense Intelligence Agency war.)


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