Politik
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Lindner in der Kritik

|    Ausgabe vom 18. Mai 2018

Äußerungen des FDP-Vorsitzenden zu Flüchtlingen auf dem Parteitag seiner Partei, der am Wochenende in Berlin stattfand, stoßen sogar in der CDU auf Kritik. Lindner hatte in seiner Rede eine Anekdote erzählt, die er von einem Bekannten mit Migrationshintergrund habe. Da bestellt jemand beim Bäcker „mit gebrochenem Deutsch ein Brötchen“ – und die Leute in der Schlange wüssten nicht, „ob das der hoch qualifizierte Entwickler künstlicher Intelligenz aus Indien ist oder eigentlich ein sich bei uns illegal aufhaltender, höchstens geduldeter Ausländer“, sagte der FDP-Chef. Diese Unsicherheit könne Angst auslösen.
Der Stellvertretende Bundesvorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Christian Bäumler, bezeichnete die Aussagen von Lindner im „Handelsblatt“ als „Stimmungsmache gegen Dunkelhäutige und Hartz-IV-Empfänger mit Flüchtlingsgeschichte“. Damit betreibe der FDP-Vorsitzende das Geschäft der AfD, spalte damit die Gesellschaft und entferne sich von den liberalen Wurzeln seiner Partei.


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Leserbrief zu »Lindner in der Kritik«, UZ vom 18. Mai 2018





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