Kongress der Partei der Arbeit Koreas

Wirtschaft und Souveränität

(lmö)   
|    Ausgabe vom 13. Mai 2016

Den ersten Parteikongress seit 1980 hielt die Partei der Arbeit der Demokratischen Volksrepublik Korea vom 6. bis zum 10. Mai ab. 3 467 Delegierte nahmen an diesem 7. Parteikongress teil. Der 1983 geborene Staatschef Kim Jong-un wurde zum Vorsitzenden ernannt. Er hatte vor vier Jahren die Nachfolge seines verstorbenen Vaters Kim Jong-il angetreten.

Im Wesentlichen bestätigte der Parteikongress die derzeitige Strategie des Aufbaus einer Atomstreitmacht bei gleichzeitiger Entwicklung der Wirtschaft durch Öffnung nach außen. Die allgemeinen Ziele der Wirtschaftspolitik wurden in einem Fünf-Jahres-Plan festgehalten.

Der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA zufolge will Nordkorea seine Atomwaffen nur dann einsetzen, wenn es selbst mit Atomwaffen bedroht wird. Kim Jong-un soll sich zudem für eine weltweite Abschaffung von Atomwaffen ausgesprochen haben. Noch Anfang März hatte der UN-Sicherheitsrat aufgrund der Fortführung des nordkoreanischen Atomwaffenprogramms neue Sanktionen gegen das Land ausgesprochen. Die Spannung zwischen Nordkorea und Südkorea hatten in der jüngsten Vergangenheit zugenommen. Die beiden Länder befinden sich offiziell noch immer im Kriegszustand, in Südkorea haben die USA etwa 28 000 Soldaten stationiert.

Der Parteikongress endete mit der Wahl des Zentralkomitees der Partei der Arbeit und einer weiteren Rede Kim Jong-uns


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