Millionenzahlung für Katholikentag

|    Ausgabe vom 20. Mai 2016

Eine Kleine Anfrage der sächsischen Linksfraktion hat jetzt ergeben, dass der vom 25. bis 29. Mai 2016 in Leipzig stattfindende „Deutsche Katholikentag“ mit 4,5 Millionen Euro aus öffentlichen Kassen finanziert wird. So werden allein durch den Freistaat Sachsen 3 Millionen Euro aus dem Staatssäckel gegeben. Dazu kommen eine Million Euro von der Stadt Leipzig und 500 000 Euro vom Bund. „Immer wieder werden Großveranstaltungen der Kirchen großzügig aus der Staatskasse finanziert. Dabei erhalten die Kirchen bereits jährlich wiederkehrende Millionenzahlungen vom Freistaat Sachsen. Es stellt sich die Frage, warum die Kirchen ihre Veranstaltungen nicht selbst finanzieren, sondern dafür riesige Geldgeschenke des Staates bekommen. Für viele gesellschaftlich wichtige Aufgaben im sozialen und kulturellen Bereich ist kein Geld da, aber hier wird es mit vollen Händen ausgegeben“, kritisierte der Linkspartei-Landtagsabgeordnete André Schollbach daraufhin.


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