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Wir wollen aufnehmen

|    Ausgabe vom 24. Februar 2017
 (Foto: Mela Theurer )
(Foto: Mela Theurer )

Unter dem Motto „Wir wollen aufnehmen“ demonstrierten letzte Woche Samstag hunderttausende Menschen in Barcelona. Organisiert wurde der Protest von der die katalanische Initiative „Casa nostra, casa vostra“ (Unser Haus ist euer Haus). Am Zug nahm Bürgermeisterin Ada Colau von der basisdemokratischen Plattform „Barcelona en Comú“ teil. Auch Gewerkschaften hatten zur Teilnahme aufgerufen. Die Demonstranten forderten, Flüchtlinge nach Spanien zu lassen. Spanien hatte sich 2015 verpflichtet, 17 000 Flüchtlinge aufzunehmen, nach Angaben der Tageszeitung „El Pais“ haben bisher jedoch nur 700 tatsächlich Schutz im Land erhalten. Große Transparente trugen die Aufschrift: „Keine Toten mehr, öffnen wir die Grenzen!“ oder „Katalonien, Aufnahmeland“. In den Reden wurde das Grenzregime in den nordafrikanischen Enklaven Ceuta und Melilla kritisert. Rund 500 Menschen hatten es letzte Woche Freitag geschafft, den 6 Meter hohen Zaun in Ceuta zu überwinden.


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Leserbrief zu Artikel »Wir wollen aufnehmen«, UZ vom 24. Februar 2017





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