Flucht in den Sudan

|    Ausgabe vom 3. März 2017

Angesichts anhaltender Kämpfe und einer schweren Hungerkrise sind seit Jahresbeginn schon mehr als 31000 Menschen vom Südsudan in den Sudan geflohen. In Januar seien es rund 11000 Flüchtlinge gewesen, im Februar bereits über 20000, erklärte das UNO-Flüchtlingskommissariat UNHCR. Die Organisation hatte dort zuletzt mit bis zu 60 000 Flüchtlingen für das ganze Jahr gerechnet. Seit Mitte Februar herrscht in Teilen des Südsudan offiziell eine Hungersnot, nach UNO-Angaben sind etwa 100000 Menschen unmittelbar vom Hungertod bedroht, rund fünf Millionen Menschen benötigen Nahrungsmittelhilfe.
Der Südsudan hatte sich nach einem Bürgerkrieg erst 2011 vom Sudan abgespalten, nachdem sich bei einem von den USA und der EU durchgeführten Referendum eine Mehrheit der Bürger für eine Unabhängigkeit des ölreichen Südens ausgesprochen hatte.


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