Elf Präsidentschaftsanwärter

|    Ausgabe vom 24. März 2017

Zur französischen Präsidentenwahl werden elf Kandidatinnen und Kandidaten antreten. Diese Bewerber hätten die benötigten Patenschaften, teilte der Präsident des Verfassungsrats, Laurent Fabius, am Samstag mit. Jeder Bewerber musste mindestens 500 Unterschriften aus dem Kreis bestimmter Volksvertreter sammeln. Bei der vergangenen Präsidentenwahl 2012 hatte es zehn Kandidaten gegeben.
Der unabhängige Kandidat Emmanuel Macron, die FN-Führerin Marine Le Pen, der Konservative François Fillon, der „Sozialist“ Benoît Hamon und Jean-Luc Mélenchon („La France insoumise“) hatten die Bedingungen schon vor Fristablauf erfüllt. Weitere Anwärter sind Nicolas Dupont-Aignan und François Asselineau von der politischen Rechten, Nathalie Arthaud und Philippe Poutou vom „linken“ Spek­trum, der Zentrumspolitiker Jean Lassalle und der Chef der Partei „Solidarität und Fortschritt“, Jacques Cheminade. Paten konnten beispielsweise Abgeordnete, Senatoren, Bürgermeister und Regionalräte sein. Die Wahlen dürften wie in der Vergangenheit in einer Stichwahl entschieden werden, die für den 7. Mai geplant ist.


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