Politik
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Werner Seelenbinder

|    Ausgabe vom 11. August 2017

Mitglieder der antifaschistischen Gruppe „Jugendwiderstand“ in Berlin haben an Werner Seelenbinder, den bekannten Kommunisten und Sportler, erinnert. Der Ringer war am 2. August 1904 in Stettin geboren worden. Aufgrund seines antifaschistischen Engagements von den Nazis festgenommen und zweieinhalb Jahre in diversen Zuchthäusern und Gefängnissen interniert, ermordete man ihn am 24. Oktober 1944 im Zuchthaus Brandenburg. Die Mitglieder des Jugendwiderstandes legten Blumen für Seelenbinder ab und besuchten die Gedenktafel in der Neuköllner Thomasstraße und seine kleine Gedenkstätte auf dem „Werner-Seelenbinder-Sportpark“. Dort zitierten sie auch aus dem Abschiedsbrief Seelenbinders: „Genossen, Kameraden! Bald werde ich nicht mehr unter den Lebenden verweilen. Meinen Kampf für Frieden und Sozialismus muss ich mit dem Leben bezahlen. Ich habe keine Angst vor dem faschistischen Henkerbeil, doch ich bin traurig, dass ich den Zusammenbruch des Faschismus und den Sieg des Sozialismus in Deutschland nicht mehr miterleben kann.“


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Leserbrief zu »Werner Seelenbinder«, UZ vom 11. August 2017





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