Ignorierung modern

Von Roland Winkler, Aue
|    Ausgabe vom 1. September 2017

Patrik Köbele beschreibt sachlich, zutreffend und in politischer Verantwortung für die Partei die derzeitige Situation und wie es dazu kam. Welche ganz neuen und anderen innerparteilichen Prinzipien braucht unsere Partei, wenn selbst die Mehrheit eines Parteitages demokratisch gewählter Delegierter, die ihre neuen Gremien wählen, als „Putsch“ gesehen wird? Sind die Reaktionen in Form der Bildung eines Netzwerkes und die Ignorierung von Beschlüssen etwa die demokratischen Prinzipien der Partei, die jetzt modern und legitim sein sollen?
Mit kommunistischem Handeln und Tun haben diese Feindseligkeiten nichts mehr gemein.
Wie sollte dieses Verhalten noch anders gesehen werden können? Das Auffallendste ist, dass die „demokratischen“ Gegner des gewählten Vorstandes und seiner Politik gern die Stalinismuskeule schwingen und dabei ganz genau wissen, was sie damit betreiben und mit wem und wessen Absichten sie sich damit in eine Reihe stellen.


  Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (redaktion@unsere-zeit.de):

Leserbrief zu Artikel »Ignorierung modern«, UZ vom 1. September 2017





Wir bitten darum, uns kurze Leserzuschriften zuzusenden. Sie sollten unter der Länge von 1800 Zeichen bleiben. Die Redaktion behält sich außerdem vor, Leserbriefe zu kürzen und kann nicht versprechen, dass jeder Leserbrief beantwortet oder veröffentlicht wird. Anonyme Leserzuschriften werden in der Regel nicht veröffentlicht.