Einigung im Versicherungsgewerbe

|    Ausgabe vom 8. September 2017

ver.di und der Arbeitgeberverband Versicherungen (AGV) haben sich in der vierten Verhandlungsrunde in München Ende August auf ein Tarifergebnis für die rund 170 000 Versicherungsangestellten des Innendienstes geeinigt. Danach steigen die Gehälter der Beschäftigten in zwei Stufen ab dem 1. November 2017 um 2,0 Prozent sowie ab dem 1. Dezember 2018 um weitere 1,7 Prozent. Die Vergütungen für Auszubildende wurden überproportional erhöht. Die Laufzeit des Tarifvertrages wurde bis zum 31. August 2019 vereinbart.
Die Einigung umfasst auch Ansprüche der Beschäftigten im digitalen Wandel. So sichert ein neuer Tarifvertrag zur Qualifizierung für alle Versicherungsbeschäftigten und im besonderen Maße für diejenigen, deren Arbeitsplätze aufgrund von Digitalisierung wegzufallen drohen, einen Anspruch auf die Durchführung von Qualifizierungsmaßnahmen.
Neu vereinbart werden konnte ein Anspruch auf Bildungsteilzeit mit Rückkehrrecht ins Unternehmen zu den bisherigen Bedingungen, Arbeitszeitverkürzung zur Vermeidung von Entlassungen und zur Sicherung von Beschäftigung mit einem Teillohnausgleich.


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