Viele Fragen offen

Betr.: Betr.: UZ-Berichterstattung über Katalonien, verschiedene Beiträge
Von Stefan Kühner, Karlsruhe
|    Ausgabe vom 13. Oktober 2017

Zunächst mal ein Lob an die UZ, dass sie zum Beispiel in dem Interview von Günter Pohl mit Pol Acózar in der UZ 39 oder dem Beitrag in UZ 40 (auf Seite 1) tiefer gehende Informationen zur Abspaltung von Katalonien von Spanien bringt. Viele Fragen bleiben für mich trotzdem offen.
Trägt diese Abspaltung dazu bei, die soziale Ungerechtigkeit zu lösen oder gar eine Einheit der arbeitenden Menschen in Katalonien herzustellen sowie in ganz Spanien? Wird da nicht viel mehr Konkurrenz als Solidarität produziert? Birgt diese Abspaltung nicht die Gefahr in sich von noch mehr nationalistischen Tendenzen oder gar neuen Konflikten, schlimmstenfalls wie in Jugoslawien?
Francos Gewalt und die Gewalt der Rajoy-Polizei am vergangenen Wochenende kommt aus derselben Quelle – der Macht der Konzerne und ihrer Handlanger. Muss die Antwort nicht vielmehr heißen: Gemeinsam gegen die Konzerne und die Regierung Rajoys. Die Internationalisten, die gegen Franco kämpften haben doch für eine freie spanische Republik gekämpft und nicht für ein freies Katalonien oder Baskenland. Die Freiheit, die sie meinten, war „Freiheit vor kapitalistischer Unterdrückung“.
Hier wünsche ich mir weitere Informationen, Antworten und Diskussionen. Warum nicht auch ein Online-Forum von und für UZ-Leserinnen und -Leser.


  Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (redaktion@unsere-zeit.de):

Leserbrief zu »Viele Fragen offen«, UZ vom 13. Oktober 2017





Wir bitten darum, uns kurze Leserzuschriften zuzusenden. Sie sollten unter der Länge von 1800 Zeichen bleiben. Die Redaktion behält sich außerdem vor, Leserbriefe zu kürzen und kann nicht versprechen, dass jeder Leserbrief beantwortet oder veröffentlicht wird. Anonyme Leserzuschriften werden in der Regel nicht veröffentlicht.