Der rote Kanal

|    Ausgabe vom 13. Oktober 2017

China – Geschichte einer Großmacht
Eine dreiteilige Dokumentation, die hier an einem Abend gezeigt wird. Der französische Journalist und Dokumentarfilmer Serge Tignères versucht sich in insgesamt etwas über zwei Stunden an einer Aufgabe, die nur durch Kürzungen und Auslassungen machbar ist. Und obwohl er sich beschränkt auf Zeiten, die bereits 2 000 und mehr Jahre zurückliegen, bleibt das Verständnis dafür, warum China bis heute eine Großmacht ist, damit nicht erkärt.
Fr., 13.10., 20.15 Uhr, phoenix

München-Mord

Auf der Straße, nachts, allein. Dieses Ermittler-Trio ist herrlich schräg und ihr sechster Fall führt sie zu einem Leichenfund an die Isar: ein junger Mann mit einer Schusswunde im Bauch. Zusammen vermuten sie, dass es sich bei dem Mann um einen „Dschamsterer“ handelt, also einen, der betuchten Damen seine sexuellen Dienste anbot. Bernadette Heerwagen, Marcus Mittermeier und Alexander Held haben genau den richtigen Ton drauf, um den ernsten Fall grotesk und abgedreht erleben zu lassen.
Sa, 14.10., 20.15 Uhr, ZDF

Die Bücherjäger

Sehenswerter als all die langweiligen Talk- und Sofa-Runden, die es während der Buchmesse zuhauf gibt. Ein Kampf um das Wissen der Welt: Seit über 30 Jahren reist der Benediktinermönch Columba Stewart durch die Krisenregionen der Welt. Er sucht alte Manuskripte, zum Beispiel im Irak, wo es ihm gelungen ist, eine uralte Klosterbibliothek digitalisieren zu lassen. Im Irak unterstützt er auch den Dominikanermönch Najeeb Michael, der seine Bibliothek bereits zweimal unter dramatischen Umständen vor dem Zugriff und der Zerstörung durch Dschihadisten gerettet hat.
Sa., 14.10., 21.40 Uhr, arte

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2017

Live aus der Frankfurter Paulskirche – Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ist der bedeutendste Kulturpreis der Bundesrepublik Deutschland. Die diesjährige Preisträgerin ist die Schriftstellerin Margaret Atwood. Die 1939 in Kanada geborene Schriftstellerin, Essayistin und Dichterin genießt weltweite Anerkennung. Ihre Werke wurden in über 30 Sprachen übersetzt. Die Preisrede von Margaret Atwood lohnt sicherlich, denn sie setzt sich mit vielen aktuellen gesellschaftlichen Problemen und Umweltfragen auseinander, öffentlich und sehr pointiert.
So., 15.10. 11.00 Uhr, ZDF


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Leserbrief zu »Der rote Kanal«, UZ vom 13. Oktober 2017





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