Politik
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Personalwechsel

|    Ausgabe vom 27. Oktober 2017

Als Konsequenz aus dem Wahlergebnis erklärte der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU), der zugleich Landesvorsitzender der Christdemokraten im Land ist, seine beiden Ämter im Dezember aufgeben zu wollen. Die sächsische CDU hatte bei der Bundestagswahl massiv an Stimmen verloren und war von der AfD, die stärkste Partei im Freistaat wurde, eingeholt worden. Auf dem Landesparteitag der sächsischen CDU im Dezember werde er seiner Partei vorschlagen, den bisherigen Generalsekretär der Landes-CDU, Michael Kretschmer, zum neuen Vorsitzenden zu wählen. Kretschmer selbst hatte sein Mandat im Wahlkreis Görlitz gegen einen Bewerber der AfD verloren, aber er ist wohl ein Stehaufmännchen und passt zur rechten sächsischen CDU. Kretschmer trat vor einem Jahr als Mitautor eines „Aufrufs zu einer Leit- und Rahmenkultur“ in Erscheinung, in dem sich sächsische CDUler und Kollegen aus der CSU für Heimat, Patriotismus und Leitkultur als „Kraftquelle“ ins Zeug legten.


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Leserbrief zu Artikel »Personalwechsel«, UZ vom 27. Oktober 2017





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