Schmerzlich nachempfinden

Von Klaus Mucha, per E-Mail
|    Ausgabe vom 17. November 2017

Lieber Fußballfreund Karl Rehnagel, herrlich ist die Beschreibung Deiner Gefühlslage „Nach dem Fußball“. Ich kann das schmerzlich nachempfinden. Bei mir war es das Sprunggelenk links. Ich hatte es so lange gegen ärztlichen Rat leidenschaftlich ausgereizt, bis ich mit 60 mein letztes Spiel kurz vor dem Schlusspfiff abbrechen musste. Ich quäle mich auch mit der Suche nach Ersatz. Radfahren, Power-Walken, „Kieser“-Training ist ja gut und gesund, aber es fehlt die runde Kugel. Vielleicht versuche ich im Frühjahr doch, ob ich mit professionellen Laufschuhen joggen kann. Boulen kann ich auch noch mit 70, und Rotwein schmeckt auch ohne Eisenkugel. Steine-übers-Wasser-Werfen sollte ich mal wieder gemeinsam mit meinem Enkel Nikita machen. Meinen Cross-Trainer sollte ich mal wieder entstauben. Vielleicht kannst Du so ein Gerät trotz Kreuzbandriss nutzen. Alles Gute neben dem schönsten Stadion der Welt.


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