Ex-Präsident getötet

|    Ausgabe vom 8. Dezember 2017

Am Montag wurde Jemens Ex-Präsident Ali Abdullah Saleh offenbar von Huthi-Rebellen getötet. Die Huthi veröffentlichten ein Video, das zeigen soll, wie Salehs Leiche nach einem Hinterhalt auf der Straße nach Marib im Osten der Stadt Sanaa auf ein Fahrzeug geladen wird. Daraus, dass sich Saleh auf dieser Straße befand, leiten die Huthi ab, dass er sich auf der Flucht nach Saudi-Arabien befunden haben muss. Saleh regierte den Jemen 33 Jahre lang, bis er 2012 während Protesten gestürzt wurde. Kurz darauf bildete er eine Allianz mit den Huthi-Rebellen, um gegen die neue, von Saudi-Arabien gestützte Regierung unter Rabbo Mansour Hadi vorzugehen. 2015, nachdem die Huthi und Salehs Truppen Sanaa erobert hatten, floh Hadi nach Saudi-Arabien, das umgehend mit der Bombardierung des Jemen begann. Die Allianz zwischen Huthi und Saleh zerbrach vor wenigen Tagen. Medien berichteten, dass Salehs Truppen seitdem durch Luftangriffe von Saudi Arabien unterstützt wurden.


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Leserbrief zu »Ex-Präsident getötet«, UZ vom 8. Dezember 2017





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