Alle einbinden

Von Dave Varghese, Dortmund
|    Ausgabe vom 8. Dezember 2017

Nach den Austritten des Genossen Leo Mayer und weiterer sollten wir uns fragen, ob unsere Partei in ihrem vorherrschenden Kurs so weitermachen kann. Auch die Erklärung des Parteivorstandes zieht aus meiner Sicht nicht die entsprechenden Lehren. Auf der BDK Ruhr-Westfalen schätzten wir ein, dass es für den Erhalt und die Stärkung der DKP unerlässlich ist, alle GenossInnen einzubinden, offensiv zu werben und konsequent öffentlich aufzutreten. Daher sollten wir nun aber um eine breitestmögliche Bündelung aller marxistischen Kräfte ringen. Dem wirkt entgegen eine forcierte weitere Zuspitzung der Strategieauseinandersetzung und eine Zementierung umstrittener Fragen (Leitantrag). Die Gefahr besteht, dass weitere gestandene GenossInnen ihren Platz nicht mehr in der DKP sehen. Nachhaltig schädigend ist es dabei auch, wenn vermeintliche Minderheiten mit Begriffen belegt werden, die eigentlich nur der Gegenseite zustehen.


  Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (redaktion@unsere-zeit.de):

Leserbrief zu »Alle einbinden«, UZ vom 8. Dezember 2017





Wir bitten darum, uns kurze Leserzuschriften zuzusenden. Sie sollten unter der Länge von 1800 Zeichen bleiben. Die Redaktion behält sich außerdem vor, Leserbriefe zu kürzen und kann nicht versprechen, dass jeder Leserbrief beantwortet oder veröffentlicht wird. Anonyme Leserzuschriften werden in der Regel nicht veröffentlicht.