Massenproteste im Iran

|    Ausgabe vom 5. Januar 2018

Auslöser für die Massenproteste gegen die iranische Regierung, die zu Redaktionsschluss nach unterschiedlichen Quellen zwischen 12 und 19 Todesopfern forderten, sind vor allem die Wut über Armut, steigende Preise für Lebensmittel und Energie, Korruption und Unterdrückung durch das Regime. Während der iranische Sicherheitsrat von einem Stellvertreterkrieg sprach und die USA und Saudi-Arabien beschuldigte, Drahtzieher der Proteste zu sein, warnte Präsident Rohani davor, nur darin die Ursachen der Proteste zu sehen. Die Tudeh-Partei des Irans sprach sich für eine Ausweitung der Proteste aus und verurteilte „die brutale Unterdrückung des Volksprotestes durch die Repressionstruppen des Regimes“. Gleichzeitig warnte die Tudeh-Partei davor, dass der Tod eines Angehörigen der paramilitärischen Revolutionsgarden während der Proteste zum Anlass genommen werden wird, repressive Maßnahmen zu verschärfen.


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Leserbrief zu »Massenproteste im Iran«, UZ vom 5. Januar 2018





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