Zivile Opfer bei Luftangriffen

|    Ausgabe vom 12. Januar 2018

Die Zahl der zivilen Opfer von Luftangriffen hat sich im Jahr 2017 fast verdoppelt. Die britische Nicht-Regierungs-Organisation „Aktion gegen bewaffnete Gewalt“ (Action on Armed Violence, AOAV) teilte mit, dass in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres mehr als 15 000 Zivilisten durch Luftangriffe getötet wurden. Das sind 42 Prozent mehr als im Jahr 2016. Die AOAV führt dies auf eine gestiegene Anzahl an Luftangriffen, vor allem in Syrien, im Jemen und im Irak, zurück. AOAV wertet Informationen englischsprachiger Nachrichtenagenturen aus. Die ermittelte Zahl der zivilen Opfer ist niedriger als die anderer Organisationen, aber deutlich höher als die offizieller Statistiken.


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