Solidarität kennt keine Grenzen

Internationale Stimmen am LLL-Wochenende in Berlin
Von MD
|    Ausgabe vom 19. Januar 2018
DKP-Vorsitzender Patrik Köbele im Gespräch mit Adel Amer (Mitte), Generalsekretär der israelischen KP, und Ramón Ripoll, Botschafter der Republik Kuba (rechts) (Foto: Tom Brenner)
DKP-Vorsitzender Patrik Köbele im Gespräch mit Adel Amer (Mitte), Generalsekretär der israelischen KP, und Ramón Ripoll, Botschafter der Republik Kuba (rechts) (Foto: Tom Brenner)

Der kubanische Journalist und Philosoph Enrique Ubieta brachte es in seiner Rede über kubanische Einsätze in Afrika auf den Punkt: „Revolutionen können nicht exportiert werden, aber genauso wenig kann Solidarität begrenzt werden auf einen Stadtteil, eine Region oder ein Land.“
Dass Solidarität keine Grenzen kennt, zeigte sich in den Wortbeiträgen der Rosa-Luxemburg-Konferenz, in den Gesprächen zwischen den Teilnehmern, in der Jahresauftaktveranstaltung der DKP und natürlich auf der traditionellen Demonstration. Einen der Höhepunkte der Konferenz bildetet die „Manifestation Soldarität mit Venezuela“, an der William Castillo, Stellvertretender Außenminister der Bolivarischen Republik Venezuela, Carolus Wimmer, Internationaler Sekretär der kommunistischen Partei Venezuelas, und Luis Britto García, Essayist und Publizist aus Venezuela, teilnahmen. Per Akklamation verabschiedete die Konferenz die „Berliner Erklärung“, in der die Konferenz ihre uneingeschränkte Solidarität mit dem bolivarischen Venezuela bekräftigte (siehe Kasten auf Seite 9).
Die DKP konnte bei ihrer Abendveranstaltung viele internationale Gäste begrüßen, neben Adel Amer, Generalsekretät der KP Israels, nahmen Ramón Ripoll, Botschafter der Republik Kuba, Chu Thu Hang, Sekretärin der Botschaft der Sozialistischen Republik Vietnam, Selma Schacht, Stellvertretende Vorsitzende der Partei der Arbeit Österreichs, und die bereits auf der Konferenz aufgetretene Delegation Venezuelas teil. Auch die griechische KKE, die Türkische Kommunistische Partei und die Portugiesische Kommunistische Partei waren mit Genossinnen und Genossen vertreten. Adel Amer ging in seiner Rede auf die sich zuspitzende Situation in Israel ein und betonte, dass nur in einem solidarischen Miteinander mit den Palästinensern Frieden in der Region möglich sein wird. Auch Ramón Ripoll setzte in seinem Grußwort den Fokus auf Solidarität – und zeigte sich verwundert, dass in Deutschland Frauen weniger verdienen als Männer. „Solche eklatanten Menschenrechtsverletzungen haben wir in Kuba lange überwunden.“


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