Telefonat abgehört

|    Ausgabe vom 19. Januar 2018

In den israelischen Medien wird intensiv über neue Enthüllungen über die Familie von Regierungschef Netanjahu berichtet. So wurde der Mitschnitt eines Telefonats von Netanjahus Sohn veröffentlicht, in dem er sich ausführlich über seine Bordellbesuche auslässt. Das Pikante: hingefahren wurde er im Dienstwagen, begleitet von Personenschützern, die aus der Staatskasse bezahlt werden. Benjamin Netanjahu dürfte allerdings eher darüber erschüttert sein, dass sein Sohn in dem Gespräch ausplauderte, sein Vater habe dem Öl-Milliardär Kobi Maimon ein 20-Milliarden-Dollar-Geschäft mit Naturgasfeldern im Mittelmeer „zugeschanzt“. Der Versuch, vor Gericht ein Publikationsverbot für die Bänder durchzusetzen, blieb erfolglos.


  Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (redaktion@unsere-zeit.de):

Leserbrief zu Artikel »Telefonat abgehört«, UZ vom 19. Januar 2018





Wir bitten darum, uns kurze Leserzuschriften zuzusenden. Sie sollten unter der Länge von 1800 Zeichen bleiben. Die Redaktion behält sich außerdem vor, Leserbriefe zu kürzen und kann nicht versprechen, dass jeder Leserbrief beantwortet oder veröffentlicht wird. Anonyme Leserzuschriften werden in der Regel nicht veröffentlicht.