Der rote Kanal

|    Ausgabe vom 9. März 2018

Diesmal nur aus dem Programm eines TV-Senders, der sich nicht immer, aber oft wohltuend abhebt von den Öffentlich-Rechtlichen und noch viel deutlicher von den Privaten mit ihrem Müll.

Betty Davis
Carlos Santana nannte sie „Black Panther Woman“, denn Davis wollte nicht „brav“ sein, wie man es von schwarzen Sängerinnen damals häufig verlangte. Sie verabscheute Tabus, unterstützte die „Black is Beautiful“-Bewegung und kultivierte den Afrolook als das Coolness-Element schlechthin für das afroamerikanische Publikum.
Fr., 9.3., 21.40 Uhr, arte

Endstation Schaffott
Knüppelharter Polizeifilm, der das Drama um Kriminelle, Sozialhelfer und eine unerbittliche Justiz in Frankreich bis zum bitteren, vorhersehbaren Ende abspielt. Jean Gabin, Alain Delon und Gérard Depardieu spielen mit Engagement und gegen die noch praktizierte Todesstrafe.
So., 11.3., 20.15 Uhr, arte

Transit Havanna
Wie geht eine sozialistische Gesellschaft mit der Tatsache um, dass es Menschen gibt, deren sexuelle Orientierung von der traditionellen Norm abweicht? Das zeigt Kuba beispielhaft, und große Verdienste hat daran das CENESEX-Zentrum in Havanna. Der Film begleitet drei kubanische Transsexuelle von der geschlechtsangleichenden Operation in den Alltag.
Mo., 12. 3., 23.40 Uhr, arte

Die Axt
Der leitende Angestellte Bruno wird nach 15 Jahren entlassen, zwei Jahre lang sucht er einen neuen Job, bis er die Erkenntnis gewinnt: Das Problem sind die konkurrierenden Arbeitskraftanbieter: Es gibt zu viele. Bruno beginnt mit der Waffe, das Feld der Mitbewerber auszudünnen. Fiese Satire von Costa Gavras.
Mi., 14. 3., 22.45 Uhr, arte


  Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (redaktion@unsere-zeit.de):

Leserbrief zu Artikel »Der rote Kanal«, UZ vom 9. März 2018





Wir bitten darum, uns kurze Leserzuschriften zuzusenden. Sie sollten unter der Länge von 1800 Zeichen bleiben. Die Redaktion behält sich außerdem vor, Leserbriefe zu kürzen und kann nicht versprechen, dass jeder Leserbrief beantwortet oder veröffentlicht wird. Anonyme Leserzuschriften werden in der Regel nicht veröffentlicht.