Journalisten fordern 4,5 Prozent

Streiks in Redaktionen von Tageszeitungen
Von ver.di
|    Ausgabe vom 13. April 2018

Mit einer deutlichen Ausweitung der Streiks in Tageszeitungsredaktionen gingen die Verhandlungen für die rund 13 000 Tageszeitungsjournalistinnen und -journalisten am 9. April 2018 in die vierte Runde. In acht Bundesländern legten Journalistinnen und Journalisten in Redaktionen die Arbeit nieder.
Gestreikt wurde in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg, Bayern und Thüringen. In Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein erschienen streikbedingt reduzierte Ausgaben. Dort waren die Redaktionen schon am Freitag in den Ausstand getreten.
Die Deutsche Journalistinnen- und Journalistenunion in ver.di (dju) fordert 4,5 Prozent mehr Geld für freie und fest angestellte Redakteurinnen und Redakteure, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat. Die Arbeitgeberseite habe bisher lediglich eine Erhöhung der Gehälter um zweimal 1,3 Prozent jeweils ab 1. August 2018 und 2019 bei einer Tarifvertragslaufzeit von 30 Monaten angeboten.


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