Mörderische Verquickung

|    Ausgabe vom 11. Mai 2018

In Düsseldorf gab es am 200. Geburtstag von Karl Marx die passende Antwort von Kriegsgegnern auf die mörderische Verquickung des Rüstungskonzerns Rheinmetall AG mit der Berliner Regierung. Die Enthüllungen reichten von der Personalrochade zwischen Kabinett und Konzernspitze bis hin zu „Freifahrtscheinen“ für verbotene Rüstungsexporte in Krisenländer wie die Türkei, Saudi-Arabien oder den Jemen. Verschiedene kriegführende Kontrahenten greifen dabei jeweils auf Waffen von Rheinmetall zurück.
Wenige Stunden vor Beginn der Kundgebung am DGB-Haus hatte der Rheinmetall-Vorstand veröffentlicht, dass das Auftragsvolumen insgesamt um 40 Prozent auf nahezu 1,6 Milliarden Euro gestiegen sei. Der Gewinn wurde mit 47 Millionen Euro beziffert. Dem Konzern wurde von der Stiftung „ethecon“ der Schmähpreis „Black Planet Award“ verliehen. Von der VVN-BdA wurde die Kooperation der Rüstungsschmiede mit dem Naziregime skizziert. Die „Falken“ unterstrichen die aktuellen Verflechtungen zwischen GroKo und Rüstungsindustrie.


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