Der rote Kanal

|    Ausgabe vom 18. Mai 2018

Sgt. Pepper
Nicht wundern, denn die Beatles selbst haben ihr legendäres Album niemals live gespielt. Ed Harcourt, the Libertines, Supergrass und andere haben in der Pariser Philharmonie im letzten Jahr die Musik auf die Bühne geholt. Selbst die Tricks der Studio-produktion aus dem Jahr 1967 sind mit viel Phantasie und Können ganz gut umgesetzt worden.
Fr., 18.5., 22.35 Uhr, arte

Trommeln in der Nacht
1922 erlebte Brecht die Uraufführung seines Stücks an den Münchener Kammerspielen. Immer mal wieder wird die Geschichte zerrütteter Beziehungen nach dem Ersten Weltkrieg auf unseren Bühnen gezeigt. Christopher Rüping inszeniert einen doppelten Schluss: Bei Brecht zieht sich der Kriegsheimkehrer ins Private zurück, Brecht selbst haderte damit. In einer Variante nach Skizzen von Brecht verlässt der Mann Heim und Herd und schließt sich den revolutionären Kämpfern an.
Sa., 19.5., 20.15 Uhr, 3sat

Aus der Tiefe der Zeit
Pfingstsonntag gibt es eine Wiederholung: Der Tatort (2013) des ewigen Münchener Ehepaars Batic und Leitmayr. Routiniert und mit den üblichen Frotzeleien spielen sie ihren Part herunter, diesmal geht es um die Schickeria, auch soll Korruption eine Rolle dabei spielen. Einer von zwei Brüdern liegt tot in einer Baugrube, hat der andere damit was zu tun? Dominik Graf führte nach dem legendä-ren Tatort „Frau Bu lacht“ wieder mal Regie in einem BR-Krimi.
So., 20.5., 20.15 Uhr, ARD


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Leserbrief zu Artikel »Der rote Kanal«, UZ vom 18. Mai 2018





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