UNO-Kritik an Israel

|    Ausgabe vom 25. Mai 2018

Der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein, hat die Gewalt israelischer Soldaten gegen Demonstranten im Gazastreifen scharf kritisiert. Er wies Rechtfertigungen Israels, dass „Sicherheitskräfte alles täten“, um die Opferzahlen so niedrig wie möglich zu halten, zurück: „Dafür gibt es so gut wie keine Anzeichen“, sagte er am Freitag vergangener Woche bei der Dringlichkeitssitzung des UNO-Menschenrechtsrats in Genf. Die Palästinenser seien unter Israel als Besatzungsmacht „eingepfercht in einen giftigen Slum von der Geburt bis zu Tod, jeder Würde beraubt“, sagte Said.
Der Menschenrechtsrat hat sich in einer Resolution für eine unabhängige Untersuchungskommission ausgesprochen, die prüfen soll, ob dort das humanitäre Völkerrecht verletzt wurde. 29 Länder votierten dafür, zwei dagegen und 14 enthielten sich der Stimme.


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