Reales Arbeitsunrecht

|    Ausgabe vom 15. Juni 2018

Die Aktion „Arbeitsunrecht“ bereitet für Freitag, den 13. Juli 2018 unter dem Motto „Der Horror ist real“ öffentlichkeitswirksame und phantasievolle Aktionen vor und in Supermärkten der Kette Real vor. Die Bürgerrechtsinitiative wirft der Metro-Tochter Real Ausbeutung, Tarifflucht und Lohndumping vor.
Real arbeite in großem Stil mit Leiharbeit, Werkverträgen und willkürlicher Befristung. Die Kette umgehe Gesetze und schließe Dumping-Tarifverträge mit der Pseudo-Gewerkschaft DHV ab, um ver.di auszuhebeln. Betroffen sind mehr als 34 000 Beschäftigte an über 280 Standorten.
Das Metro-Management will noch im Juni 2018 alle Beschäftigten in die konzerneigene Tochter real GmbH (ehemals Metro Services GmbH) überführen und dabei Löhne senken und Arbeitszeiten verlängern. Ziel sei eine faktische Lohnsenkung von 30 bis 40 Prozent.


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