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Elfenbeauftragte

Von lm
|    Ausgabe vom 10. August 2018

Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hatte eine „Elfenbeauftragte“ im Einsatz. Im Juni hatte die Behörde sie bei einer Kontrollfahrt auf der A2 mitgenommen. Die Elfenbeauftragte wollte den „sehr traurigen Energien“ auf der A2 entgegenwirken, um die Unfallgefahr zu reduzieren. Nach Angaben der Polizei gab es 2017 auf dem niedersächsischen A2-Abschnitt 3 538 Unfälle, im Vorjahr waren es 3 516.
Die Verzweiflung der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr muss wirklich groß sein: Wie nur könnte man die Anzahl der Unfälle reduzieren? Die Fachleute stehen offenbar vor einem Rätsel und greifen deshalb auf Menschen zurück, die angeben, Kontakt zu Naturgeistern, Elementar- und Erdwesen zu pflegen.
Ein guter Rat von einem zertifizierten Hohepriester der roten Glaubensbrüder (und Schwestern) des Heiligen St. Marx: Baut die Bahnstrecken aus, macht die Fahrkarten bezahlbar, begrenzt die Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen … und es wird ein Wunder geschehen.


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