Flüchtlingskarawane

|    Ausgabe vom 9. November 2018

Eine Vorhut von rund 1 700 mittelamerikanischen Flüchtlingen ist auf ihrem Weg in Richtung USA in Mexiko-Stadt angelangt. Die Menschen aus Honduras, Guatemala und El Salvador wurden am vergangenen Sonntag in einem Stadion aufgenommen. Über tausend Migranten versammelten sich in Puebla, 125 Kilometer südwestlich der Hauptstadt. Insgesamt sind mehr als 7 000 Menschen in mehreren Gruppen unterwegs.
US-Präsident Donald Trump hat im Endspurt vor den Kongresswahlen mit Gewalt gegen Flüchtlinge gedroht, die die USA betreten. Soldaten an der Grenze würden „zurückschlagen“, sollten die Migranten Steine schmeißen, sagte er am Donnerstag letzter Woche in einer Rede in Washington. Er habe dem Militär gesagt, dass die Soldaten Steinwürfe so behandeln sollten, als würden die Migranten Waffen tragen.
Trump hat das Pentagon wegen der Flüchtlinge angewiesen, das Militär an die Grenze zu schicken. Bisher sollen rund 5 200 bewaffnete Soldaten dort stationiert sein. Die Zahl könnte Trump zufolge noch deutlich höher werden.


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