Zukunft von Karstadt

|    Ausgabe vom 8. Februar 2019

Die Gewerkschaft ver.di und die Gesamtbetriebsräte der Warenhäuser Karstadt und Kaufhof haben in einem Spitzengespräch mit der Unternehmensführung deutlich erklärt, dass ein Zukunftskonzept nur unter Einbeziehung der Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft erfolgreich sein könne. An dem Treffen in Berlin in der vergangenen Woche nahmen auch der Eigner der Signa-Holding, René Benko, sowie der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske und ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger teil.
Die Unternehmensführung von Karstadt/Kaufhof erklärte in dem Gespräch, sie erwarte von den Kaufhof-Beschäftigten einen Beitrag in Höhe von 70 Millionen Euro zur Sanierung des Unternehmens. Die Signa-Holding wolle ihrerseits im Frühjahr eine Finanzspritze in Höhe eines dreistelligen Millionenbetrags zur Stützung von Kaufhof bereitstellen. Auch würde kein Geld abgezogen, sondern reinvestiert.
Die Gewerkschaft will die Tarifkommissionen von Kaufhof und Karstadt noch im Februar zu gemeinsamen Beratungen zusammenrufen.


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