Annegret Kramp-Karrenbauer

Von lm
|    Ausgabe vom 15. März 2019
Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU-Vorsitzende (Foto: Olaf Kosinsky / kosinsky.eu)
Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU-Vorsitzende (Foto: Olaf Kosinsky / kosinsky.eu / Lizenz: CC BY-SA 3.0)

Der französische Präsident Emmanuel Macron lässt ein Europa-Manifest unter sich, die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer antwortet mit einem Bewerbungsschreiben für das Kanzlerinnenamt, so sehen es jedenfalls die Boulevardblätter.
Dabei wollte sie doch nur klarstellen, was „unser Europa“ braucht, um den „European Way of Life“ (Anglizismen in Zeiten des Brexit-Endspurts, wozu?) gegen den Russen zu schützen.
Dazu gehört neben einem „symbolischen Projekt des Baus eines gemeinsamen europäischen Flugzeugträgers“ laut Kramp-Karrenbauer vor allem, dass Erwirtschaften vor Verteilen geht.
Das bedeutet: keine Europäisierung der Sozialsysteme, Festhalten am deutschen „Spar“diktat, kein europäischer Mindestlohn. Es gehört also nicht zu „unserem“ europäischen „Way of Life“, dass das deutsche Kapital einen Mindestlohn wie in Frankreich zahlen muss.


  Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe@unsere-zeit.de):

Leserbrief zu Artikel »Annegret Kramp-Karrenbauer«, UZ vom 15. März 2019





Wir bitten darum, uns kurze Leserzuschriften zuzusenden. Sie sollten unter der Länge von 1800 Zeichen bleiben. Die Redaktion behält sich außerdem vor, Leserbriefe zu kürzen und kann nicht versprechen, dass jeder Leserbrief beantwortet oder veröffentlicht wird. Anonyme Leserzuschriften werden in der Regel nicht veröffentlicht.