Politik
Themen:

Sahra geht

|    Ausgabe vom 15. März 2019

Sahra Wagenknecht, Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Partei „Die Linke“ und Initiatorin der „Sammlungsbewegung Aufstehen“, zieht sich aus gesundheitlichen Gründen von allen politischen Ämtern zurück. Am 10. März sagte sie gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“: „Wir brauchen eine Neuaufstellung an der Spitze von ‚Aufstehen‘. Die Parteipolitiker sollten sich zurücknehmen, das betrifft auch mich selbst. Sie waren mit ihren Erfahrungen anfangs notwendig. Aber jetzt ist es richtig, Verantwortung abzugeben.“ Einen Tag später, am 11. März, schrieb Wagenknecht in einer E-Mail an die Bundestagsabgeordneten der Partei „Die Linke“: „Wie ihr wisst, musste ich knapp zwei Monate lang meine politische Arbeit krankheitsbedingt ruhen lassen. Inzwischen geht es mir wieder gut. Allerdings hat mir die lange Krankheit, deren Auslöser in erster Linie Stress und Überlastung waren, Grenzen aufgezeigt, die ich in Zukunft nicht mehr überschreiten möchte. Ich habe daher heute den Fraktionsvorstand informiert, dass ich bei der in diesem Jahr anstehenden Neuwahl der Fraktionsspitze nicht erneut kandidieren werde.“


  Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe@unsere-zeit.de):

Leserbrief zu Artikel »Sahra geht«, UZ vom 15. März 2019





Wir bitten darum, uns kurze Leserzuschriften zuzusenden. Sie sollten unter der Länge von 1800 Zeichen bleiben. Die Redaktion behält sich außerdem vor, Leserbriefe zu kürzen und kann nicht versprechen, dass jeder Leserbrief beantwortet oder veröffentlicht wird. Anonyme Leserzuschriften werden in der Regel nicht veröffentlicht.