Der rote Kanal

|    Ausgabe vom 18. April 2019

Jäger – Tödliche Gier
Osterprogramm im Ersten: Ein Krimi-Dreiteiler aus Schweden. Als es zu einem mysteriösen Todesfall kommt, macht sich der Ex-Kommisar Bäckström, gespielt von Rolf Lassgård, in das Bergbaugebiet auf. Ein Ingenieur wird ermordet, die Hintergründe bleiben lange unklar, denn erstmal sind Umweltschützer im Verdacht. Es dauert, bis der verantwortliche Boss, gespielt von Pelle Heikkilä, die Aufmerksamkeit des Ermittlers auf sich richtet. Natürlich spannend, natürlich geht es irgendwann um Leben oder Tod, natürlich die übliche nordische Kulisse und die typische Düsternis.
Do., 18.4., 21.45 Uhr, Das Erste
Teil 2 am Sonntag, Teil 3 am Montag

Es war einmal …
Es war und ist immer schwierig, eine Komödie über das Leben im faschistischen Deutschland zu gestalten. Der jüdische KZ-Überlebende David Bermann, gespielt von Moritz Bleibtreu, will so schnell wie möglich raus aus Deutschland. Bei seinem Antrag, in die USA auszuwandern, geht aus seiner KZ-Akte hervor, dass er mit der SS kollaboriert haben soll und deswegen überlebt hat. Eine Volte nach der anderen schlägt er, um den Verdacht loszuwerden. Sam Garbarski führte Regie, er lieferte schon so herrliche Filme ab wie „Irina Palm“ mit der großartigen Marianne Faithfull.
Fr., 19.4., 22.50 Uhr, ZDF

Ariodante
Viel zu selten zu hören und zu sehen: Diese Oper von Georg Friedrich Händel, musikalisch ganz der Barockmusik verpflichtet, thematisch aber mit „Wahrheitssuche, Geschlechterrollen und Identitäten“ überhaupt nicht weit entfernt von heutigen Debatten. Cecilia Bartoli und Rolando Villazón in den Hauptrollen, die Aufführung dirigierte Gianluca Capuano, es spielte das Barock-Ensemble „Les Musiciens du Prince“ bei den Salzburger Festspielen.
Sa., 20.4., 20.15 Uhr, 3Sat


  Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe@unsere-zeit.de):

Leserbrief zu Artikel »Der rote Kanal«, UZ vom 18. April 2019





Wir bitten darum, uns kurze Leserzuschriften zuzusenden. Sie sollten unter der Länge von 1800 Zeichen bleiben. Die Redaktion behält sich außerdem vor, Leserbriefe zu kürzen und kann nicht versprechen, dass jeder Leserbrief beantwortet oder veröffentlicht wird. Anonyme Leserzuschriften werden in der Regel nicht veröffentlicht.