Frieden mit Russland

Von UZ
|    Ausgabe vom 17. Mai 2019
Gedenkveranstaltung der Russischen Gemeinde am 9. Mai in Nürnberg. (Foto: Gustl Ballin)
Gedenkveranstaltung der Russischen Gemeinde am 9. Mai in Nürnberg. (Foto: Gustl Ballin)

In der vergangenen Woche wurde in der ganzen Bundesrepublik in Veranstaltungen an den Jahrestag der Befreiung vom Faschismus gedacht. Eine beeindruckende Resonanz fand die Einladung zum Gedenken für die Kriegsgefangenen und Zwangsarbeiter auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof in Düsseldorf-Gerresheim. Zahlreiche Blumen wurden am Findling abgelegt, den die Überlebenden dort 1945 errichtet hatten. Fotos erinnerten an die Verstorbenen. Der Ehrung schloss sich ein kirchlicher Ritus mit Text und Gesang an. Entsprechend der russischen Tradition bildete ein „Biwak“ den Abschluss der eindrucksvollen Zeremonie. Die offiziellen Vertreter der Stadt Düsseldorf beteiligten sich nicht an dem Gedenken.
In Dortmund gedachten mit einer Kundgebung die DKP, die VVN-BdA und das Dortmunder Friedensforum des Tages der Befreiung von Faschismus und Krieg. Ort der Veranstaltung war das Fragment der Torgauer Brücke in Dortmund Hörde. 1995 rettete der Stahlbauer Ewald Rüter einen kleinen Teil der Konstruktion und stellte ihn auf seinem Privatgelände – erweitert zu einem Kunstobjekt – auf.
In den Reden und Texten wurde die Bedeutung der Begegnung von US-amerikanischen und sowjetischen Soldaten am 25. April 1945 betont und die Aktualität des bekannten Friedensschwures hervorgehoben. Trotz Regens waren über 30 Teilnehmer gekommen und bekräftigten die Aufforderung an die Stadt Dortmund, dieses Fragment an einen – seiner Bedeutung entsprechenden – Ort aufzustellen.


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