Holz und Kunststoff

|    Ausgabe vom 19. Juli 2019

Mit der Forderung von 5,5 Prozent mehr Geld und ein Extraplus für Azubis geht die IG Metall in die anstehende Tarifrunde in der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie. Hinzu kommen noch regionale Besonderheiten. Die Verhandlungen starten Ende September in Baden-Württemberg. Dort sind bereits ab 1. Oktober Warnstreiks möglich, ebenso in Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz.
Zusätzlich zu den 5,5 Prozent mehr Geld gibt es bei den Tarifforderungen regionale Besonderheiten. In den Tarifgebieten Bayern und Niedersachsen/Bremen fordert die Gewerkschaft neben der Tariferhöhung einen Mindestbetrag von 150 Euro. In Sachsen-Anhalt etwa will die Tarifkommission die Angleichung der Arbeitszeit an den Westen erreichen. Derzeit arbeiten die Beschäftigten dort noch 39 Stunden in der Woche. Im Westen gelten tarifliche 35 Stunden.
Die Hauptbranchen der Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie sind die Möbelindustrie mit 85000 Beschäftigten, die Holzindustrie mit 63000 Beschäftigten und der Baubedarf aus Kunststoff mit 35 000 Beschäftigten. Zudem gehören noch weitere Branchen wie die Caravan-Industrie, die Spielzeugindustrie oder der Containerbau teilweise zur Holz und Kunststoff verarbeitenden Industrie.


  Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe@unsere-zeit.de):

Leserbrief zu Artikel »Holz und Kunststoff«, UZ vom 19. Juli 2019





Wir bitten darum, uns kurze Leserzuschriften zuzusenden. Sie sollten unter der Länge von 1800 Zeichen bleiben. Die Redaktion behält sich außerdem vor, Leserbriefe zu kürzen und kann nicht versprechen, dass jeder Leserbrief beantwortet oder veröffentlicht wird. Anonyme Leserzuschriften werden in der Regel nicht veröffentlicht.