Dialog und Aktion

Von Raimund Ernst, per E-Mail
|    Ausgabe vom 16. August 2019

Über die Bewegung „Fridays for future“ lässt sich trefflich streiten. (…) Die Bewegung soll ein „Instrument sein, um die soziale Spaltung in der Gesellschaft zu vertiefen“ und eine „Verzichtsideologie“ gegenüber der Arbeiterklasse und den Mittelschichten zu „propagieren“, heißt es im Leserbrief von Johannes Magel. Ja, geht es denn noch? (…)
Nach meiner Auffassung war es eben immer ein grundlegender Vorzug der UZ, das Entstehen sozialer Bewegungen aus den gesellschaftlichen Widersprüchen der kapitalistischen Gesellschaft zu erklären und daraus eine Strategie für die politische Einflussnahme von Kommunisten auf solche Bewegungen abzuleiten. Und sich dort einzumischen, wo so viele und zumal junge Menschen in Bewegung gekommen sind und sich mit Themen auseinandersetzen, die für uns Kommunisten nicht nur Herausforderung zum Dialog, sondern auch zur gemeinsamen Aktion sind, bleibt doch wohl unstrittig!
Aber um als Partner in diesen Bewegungen anerkannt zu werden, bedarf es Respekt und Achtung vor denen, die ihre Interessen zur eigenen Sache machen und auf die Straße tragen. Mitmachen ist angesagt (…).


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Leserbrief zu Artikel »Dialog und Aktion«, UZ vom 16. August 2019





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