Populistisch

|    Ausgabe vom 23. August 2019

Die GEW weist die Forderung des Stellvertretenden Vorsitzenden der Unionsfraktion im Bundestag, Carsten Linnemann (CDU), schlecht Deutsch sprechende Kinder notfalls später einzuschulen, strikt zurück. Dies komme einem Ausschluss der betroffenen Kinder gleich, sagte GEW-Schulexpertin Ilka Hoffmann. Wenn die Begegnung mit anderen Kindern begrenzt werde, „leisten wir der Integration einen Bärendienst“. Kinder lernten insbesondere von anderen Mädchen und Jungen. „Gerade kleine Kinder lernen im Spiel mehr als im klassischen Deutschkurs“, betonte Hoffmann. Linnemanns Vorstoß sei „reiner Populismus und pädagogisch nicht sinnvoll.“


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Leserbrief zu Artikel »Populistisch«, UZ vom 23. August 2019





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