Militär an den Pranger!

Von Willi Hoffmeister, Dortmund
|    Ausgabe vom 4. Oktober 2019

„Erst wenn der letzte Baum verdorrt, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann.“ Mit diesen Ausspruch haben schon vor Jahrzehnten UmweltschützerInnen auf Klimaveränderungen aufmerksam gemacht, ohne dass es zu irgendwelchen ernsthaften Maßnahmen geführt hätte. Der Wachstumswahn einer auf Höchstprofite ausgerichteten Gesellschafts(un)ordnung ließ das nicht zu. Auch das, was bis jetzt Richtung Klimaschutz angedacht ist, ist einzig Augenwischerei. Die sich jetzt international überwiegend von jungen Menschen gebildete Umweltbewegung hat einiges in Bewegung gesetzt. Es wird noch großer Anstrengungen bedürfen, den Protest zum zivilen Ungehorsam zu treiben.
Dazu gehört, dass die „heilige Kuh“ Militär an den Pranger gestellt wird. Die Auswirkungen von Rüstung und Krieg sind die größten Klimakiller. Nicht nur das für die menschliche Zukunft wichtige, endliche Ressourcen unserer Erde mit der Rüstungsproduktion für Tod und Vernichtung vergeudet werden, die Folgen radioaktiver und chemischer Waffen, die weltweiten Zerstörungen ganzer Länder, um nur einiges zu nennen, dürfen nicht außen vor bleiben. Von den täglichen Abgasen militärischer Bewegungen gar nicht erst zu reden.


  Leserbrief schreiben

An die UZ-Redaktion (leserbriefe@unsere-zeit.de):

Leserbrief zu Artikel »Militär an den Pranger!«, UZ vom 4. Oktober 2019





Wir bitten darum, uns kurze Leserzuschriften zuzusenden. Sie sollten unter der Länge von 1800 Zeichen bleiben. Die Redaktion behält sich außerdem vor, Leserbriefe zu kürzen und kann nicht versprechen, dass jeder Leserbrief beantwortet oder veröffentlicht wird. Anonyme Leserzuschriften werden in der Regel nicht veröffentlicht.