Proteste im Irak

|    Ausgabe vom 11. Oktober 2019

Mehr als 90 Tote und fast 4 000 Verletzte – das ist die Bilanz der gewaltsamen Reaktion der irakischen Regierung unter Premier Adel Abd Al-Mahdi auf Antikorruptionsproteste, die seit einer Woche anhalten. Bei Demonstrationen im Süden des Landes sowie in Bagdad forderten auch am vergangenen Wochenende wieder Tausende den Rücktritt der Regierung. Am Samstag beschloss das Kabinett auf einer Sondersitzung mehrere Maßnahmen. Unter anderem sollen Bauland und Wohnraum für Menschen mit geringem Einkommen zur Verfügung gestellt, Berufsunfähige, Arbeitslose und Landwirte finanziell unterstützt, Ausbildungsprogramme geschaffen sowie die von Einsatzkräften Getöteten als „Märtyrer“ anerkannt werden. Während die seit Tagen verhängte Ausgangssperre aufgehoben wurde, blieb das Internet auch am Wochenende in großen Teilen des Landes unterbrochen.


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