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Fairness

Von M. I.
|    Ausgabe vom 8. November 2019

 

Die Welt ist nicht fair eingerichtet. Immer gibt es ein Oben und ein Unten, immer hat eine mehr von irgendwas als die andere. Ein bekanntes Beispiel ist der Loriot-Sketch vom Kosakenzipfel – das Zitronenbällchen, das der eine schon verzehrt hat, kann der andere nicht mehr kriegen. Vom Fußball lernen wir: Unfair, das sind immer die anderen. Nun steht einer auf und bringt mehr Fairness in die Welt: Donald Trump. Er hat am Montag das Pariser Klimaabkommen gekündigt mit der Begründung, es sei nicht „fair“ und diene ausschließlich dem Vorteil anderer Länder. Sein Außenminister Pompeo präzisierte: Arbeiter, Steuerzahler und Unternehmen seien die „Leidtragenden in der Zwangsjacke“ des Vertrags. Recht haben sie, wo doch vier ChinesInnen fast genau so viel Dreck in die Atmosphäre blasen wie ein US-Bürger – dabei sind sie doch im Durchschnitt kleiner und nicht so dick. Die nächste Fairness-Lücke: Das Leben ist endlich. Da könnte Trump auch mal was dran tun.


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Leserbrief zu Artikel »Fairness«, UZ vom 8. November 2019





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