Rechtsschutz für Streikende gefordert

In einem Offenen Brief haben Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter gegenüber dem IG-Metall-Vorstand Rechtsschutz für die Kollegen eingefordert, die gegen die Abmahnungen wegen des spontanen Streiks bei Daimler Bremen im vergangenen Dezember klagen.

Darin heißt es u.a.: „Mehr als 760 Abmahnungen sind in jedem Fall ein Politikum! Der Kampf der Kolleginnen und Kollegen bei Daimler/Bremen gegen Fremdvergabe, Leiharbeit und prekäre Arbeitsbedingungen ist mehr als berechtigt! Hier handelt es sich um ein gesellschaftspolitisches Problem ersten Ranges. Es geht auch um die Arbeitsbedingungen unserer Kinder und Enkel!

Die betroffenen Kolleginnen und Kollegen haben jede finanzielle und vor allem politischeUnterstützung von ihrer und allen anderen Gewerkschaften in Deutschland verdient. (…)

An den Ortsvorstand Bremen und an den Hauptvorstand IG Metall stellen wir die Forderung:

Versteckt Euch nicht hinter Formalien, die angesichts der bundespolitischen Bedeutung dieses Angriffes der Daimler-Geschäftsleitung kleinkariert wirken.“

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"Rechtsschutz für Streikende gefordert", UZ vom 16. Oktober 2015



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