Robert Habeck und Wladimir Selenski

Robert Habeck und Wladimir Selenski verstehen sich. Der grüne Ko-Chef folgte in der vergangenen Woche der Einladung des ukrainischen Präsidenten und besuchte die Front im Osten des Landes. Dem „Deutschlandradio“ sagte er am Dienstag, er habe dort Berichte gehört, die er glauben „muss“. Russische Scharfschützen, die durch Sehschlitze der Bunker ukrainischen Soldaten „direkt ins Gehirn“ schießen würden. Daher seien Waffenlieferungen an die Ukraine „berechtigt“ und eine „Hilfe zur Selbsthilfe“, die man schwer verwehren könne. Selenski habe zudem Recht, wenn er den Bau von Nord Stream 2 als „Verrat“ sehe. Das hört der ukrainische Präsident natürlich gerne.

Über den Autor

Christoph Hentschel (Jahrgang 1980) ist Politikwissenschaftler und Redakteur für „Politik“. Er arbeitet seit 2017 bei der Zeitung der DKP.

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"Robert Habeck und Wladimir Selenski", UZ vom 28. Mai 2021



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