1941: Überfall auf die Sowjetunion
Strategische Ziele damals und strategische Erwägungen heute im Krieg der NATO gegen Russland
Diskussionsveranstaltung mit Klaus Wagener
22. Juni 2023 – Beginn: 19:00 Uhr
Bürgerhaus Salzmannbau (Himmelgeister Str. 107, 1. OG, Raum 116/117)
Am 22.06.1941 überfiel die deutsche Wehrmacht die Sowjetunion und startete damit einen Vernichtungskrieg, den die Völker der Sowjetunion mit 27 Millionen Toten bezahlen sollten. Dass sich nach dem I. Weltkrieg der erneute Griff des deutschen Imperialismus nach der Weltmacht gen Osten entlud, war dabei nicht nur dem Ziel der „Vernichtung des Bolschewismus“ und damit der Unterdrückung der internationalen Arbeiterbewegung geschuldet. Die Eroberung des Ostens hatte auch geostrategische, kriegsstrategische und ökonomische Gründe. Aber auch das Handeln der Allierten Kräfte, allen voran Englands und der USA, war geprägt von eben solchen strategischen Erwägungen, die eine kontinentale Großmacht jeder Art zu verhindern suchten. Kurz nach Kriegsende war man teils der Ansicht, „das falsche Schwein“ geschlachtet zu haben.
Bei der Betrachtung der damaligen kriegsstrategischen Überlegungen werden trotz veränderter Akteurskonstellation und dem Charakter einzelner Staaten Kontinuitäten und Parallelen, aber auch Unterschiede zur heutigen Situation sichtbar. Wenn nämlich wieder einmal „der Westen“ gegen Russland und seine eurasischen Verbündeten in den Krieg zieht.
Mit der Bitte um Anmeldung unter:
anmeldung-dkp-ddorf@mail.de