Erfurt: Bundeswehr unerwünscht

Thüringen will Frieden

Regina Sommer

Schon am Donnerstag vor Ostern hat der Ostermarsch in Erfurt unter der Losung „Friedenslogik statt Sicherheitslogik – Völkerrecht statt Imperialismus, wir stehen auf gegen eure Kriege! Keine Profite mit unserem Leben! Gegen einen drohenden dritten Weltkrieg und gegen die Abwälzung der Lasten des Krieges auf die Menschheit!“ stattgefunden. Dazu aufgerufen hatte das überparteiliche Friedensbündnis Erfurt, in dem auch die DKP Erfurt-Weimar und die SDAJ Thüringen aktiv mitarbeiten.

In Redebeiträgen thematisierten Kommunisten, Gewerkschafter, Kirchenmitglieder und Aktive der Kulturbrücke Palästina konkrete Forderungen für ein friedliches Thüringen. Rüstungsproduktion sei in Thüringen unerwünscht. Die 95 Millionen Euro, die für den Ausbau der Löberfeld-Kaserne in Erfurt und das dort stationierte Logistikkommando der Bundeswehr ausgegeben werden sollen, seien sinnvoller in Bildung und Gesundheitswesen investiert. Werbung für die Bundeswehr und Offiziere in Schulen seien in Erfurt unerwünscht.

Auch Jugendverbände und Gewerkschafter trugen ihren Protest in Erfurt auf die Straße. Die DKP Erfurt-Weimar sammelte Unterschriften für den Berliner Appell.

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