Kassel: Vorbei an Orten der Aufrüstung

Zwei Demos für den Frieden

Lutz Getzschmann

Rund 800 Menschen haben am Ostersamstag auf dem Ostermarsch in Kassel gegen Aufrüstung, Wehrpflicht und Kriegsvorbereitungen demonstriert. Das Kasseler Friedensforum organisierte die Demonstration. Auf einer Zwischenkundgebung und der Abschlusskundgebung sprachen Vertreter der GEW, eines Schulstreik-Komitees, des Palästina-Aktionsbündnisses Kassel, von Rheinmetall entwaffnen und autonom-feministischer Gruppen. Die Gewerkschafterin Anne Rieger hielt die Hauptrede.

Nach der Abschlusskundgebung zog am Rathaus ein zweiter Demonstrationszug mit etwa 300 Teilnehmern los. Dazu hatte das Bündnis Rheinmetall entwaffnen unter dem Motto „Gegen ihre Kriege“ aufgerufen. Diese Demonstration führte vorbei an Stätten der Kasseler Rüstungsindustrie zum Henschel-Gelände im Stadtteil Rothenditmold. Dort soll ein Skate-Verein demnächst einem Parkhaus weichen, das unter anderem für Beschäftigte von Rheinmetall gebaut werden soll.

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