Flüchtlinge attackiert

Das israelische Militär hat das größte Flüchtlingslager für Palästinenser im Libanon angegriffen. Die Attacke habe einer „Kommando-Zentrale“ der Hamas in dem Camp gegolten, behauptete die Armee. Bei dem Angriff ist nach palästinensischen Angaben mindestens eine Person getötet worden. Die libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete von mehreren Verletzten. Ain al-Hilwah ist mit rund 80.000 Einwohnern das größte palästinensische Flüchtlingslager im Libanon. Das Camp liegt etwa 70 Kilometer von der israelischen Grenze entfernt.

Während Israel weiter Krieg gegen die Palästinenser führt und wiederholt den Waffenstillstand in Gaza bricht, strebt die deutsche Bundeswehr eine engere Zusammenarbeit mit Israels Armee an. Ziel sei „die Weiterentwicklung des Heeres“, sagte der Inspekteur des Heeres, Christian Freuding, bei einem Besuch in Israel. Der Austausch mit der israelischen Armee soll der Bundeswehr unter anderem dabei helfen, Frauen ins Militär zu integrieren. Die Bundeswehr wolle auch über die Bedeutung von Reservesoldaten Erkenntnisse gewinnen. Israel ist vor allem in Krisenzeiten sehr auf seine Reservisten angewiesen. Für den Gaza-Krieg mobilisierte die israelische Armee Hunderttausende von ihnen. Die Armeen beider Länder wollen sich außerdem über „Richtlinien bei Einsätzen“ austauschen. Zudem ist eine engere Zusammenarbeit bei der Ausbildung sowie bei Übungen geplant. Man werde durch Austauschprogramme „die deutsch-israelische Freundschaft weiter festigen“, sagte der Generalleutnant. Eine gemeinsame Übung sei im Herbst geplant.

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"Flüchtlinge attackiert", UZ vom 27. Februar 2026



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