Donald Trump und Gianni Infantino – die nächste Runde. In den USA trat der von Trump gegründete „Friedensrat“ zusammen. FIFA-Präsident Gianni Infantino verkündigte in seiner Rede „eine echte Partnerschaft« zwischen dem Gremium und dem Weltfußballverband: Denn „jeder muss den Frieden unterstützen“. Gemeint war anscheinend der „Frieden“ in Gaza. Und was schlägt er genauer vor, der Friedensengel Infantino in dieser Milliardärsrunde? Ein Stadion zu bauen im Gazastreifen. Auf Schutt und Asche. Nicht vielleicht Krankenhäuser, Schulen, Wohnungen, damit die Menschen überhaupt die Möglichkeit haben, zu überleben. Ein Stadion bauen und dazu „internationale Stars die Region besuchen“ lassen. Weg ist das Elend, die Bomben, der Tod, die Zerstörung, die nackte Not, wenn dann Fußballmillionäre einen Schaukick im neuen Stadion spielen. Ein Träumchen. Zumindest für Infantino. Für alle anderen eher ein Alptraum.
Friedensengel Infantino

(Foto: Gaza: gloucester2gaza / Wikimedia / CC BY-SA 2.0 / Bearb.: UZ / Stadion: depositphotos.com / Collage: UZ)
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"Friedensengel Infantino", UZ vom 27. Februar 2026

