Kein König, kein Krieg

Mehr als acht Millionen Menschen haben am Samstag in über 3.300 Städten und Orten in allen 50 Bundesstaaten der USA gegen Donald Trump und dessen Regierung demonstriert. Die Proteste unter dem Motto „No Kings“ („Keine Könige“) sind die größten in der Geschichte der USA. Besonderes Augenmerk lag auf Minnesota. In diesem Bundesstaat hatten ICE-Beamte am Rande von Protesten gegen die Migrationspolitik von Trump zwei Menschen ermordet, Alex Pretti und Renee Good. „Wir werden niemals einen Präsidenten akzeptieren, der ein pathologischer Lügner, ein Kleptokrat und ein Narzisst ist, der jeden Tag die Verfassung der Vereinigten Staaten und die Rechtsstaatlichkeit untergräbt“, so Senator Bernie Sanders in einer Rede in Minnesota. Die Demonstrationen richteten sich in erster Linie gegen die Faschisierung der Politik und die ständige Missachtung der Verfassung durch Trumps Regierung. Die Proteste richteten sich auch gegen steigende Lebenshaltungskosten und den Krieg gegen den Iran.

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"Kein König, kein Krieg", UZ vom 3. April 2026



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