Statt auf die Politik zu warten, entscheiden sich die Berlinerinnen und
Berliner für Eigeninitiative und schließen sich zusammen, um ihre Häuser
von Großinvestoren zurückzubekommen. Der Dokumentarfilm „Start Wearing
Purple“ folgt einer inspirierenden und erfrischenden Bewegung, die das
Verständnis von Hausbesitz und Eigentum überall auf den Kopf stellen
könnte. Deutsche Wohnen & Co. enteignen will die großen Bestände der
Immobilienkonzerne in Berlin vergesellschaften.
Fünf Berlinerinnen und Berliner mit verschiedensten Hintergründen und
Lebensgeschichten finden sich zwischen fast 2.000 engagierten
Menschen wieder, um gemeinsam für die gleiche Sache zu kämpfen.
Es steht viel auf dem Spiel. Ihre Bewegung ist gewachsen, aber noch
haben sie fast nichts außer ein paar Unterschriften in der Hand. Dabei
müssen sie sich gegen die überwältigende Macht der Immobilienlobby und
der Politiker, die bereit sind, ihre eigene Stadt zu verkaufen,
durchsetzen.
Der Dokumentarfilm „Start Wearing Purple“ zeigt, was diese ansonsten sehr
gewöhnlichen Menschen antreibt, trotz aller Rückschläge hartnäckig zu
bleiben und an ein Ziel zu glauben, dass die Verhältnisse in ihrer
Stadt, ihrem Land und letztlich überall nachhaltig ändern könnte.