Seit 1945 hat es in Marburg immer wieder sozialistische Opposition gegeben, wenngleich in wechselnden Formationen. In einer dreiteiligen Vortragsreihe will die DKP Marburg ihrer Geschichte nachgehen. Vergegenwärtigt werden damit prägnante Abschnitte der kommunal-politischen Entwicklung der kleinen Universitätsstadt überragt vom Landgrafenschloss.
Seit 1967 krempelte die studentische Außerparlamentarische Opposition (APO) die Uni (teilweise) um. 1970 löste sich der SDS auf. Es folgte der „Marxistische Studentenbund Spartakus“ (MSB).
1972 dann eine bundesweite Überraschung: Die Deutsche Kommunistische Partei (DKP) errang zwei Sitze in der Stadtverordnetenversammlung. Sie bündelte die verschiedenen auch außerparlamentarischen Bewegungen in der Stadt. Auch die Grünen gaben sich anfangs sozialistisch. Das gab sich aber schnell …