Tödliche Ausbildung

Am Montag vergangener Woche ist ein 23-jähriger Rekrut der Bundeswehr während der Basisausbildung gestorben. Der Vorfall ereignete sich in Bayern beim Gebirgsjägerbataillon 233 in Mittenwald. Wie das Bataillon mitteilte, habe der Rekrut während des Kompaniesports einen Schwächeanfall erlitten. Er sei „zunächst durch sanitätsdienstlich qualifizierte Ausbilder erstversorgt und überwacht“ und in das „örtliche Sanitätszentrum der Bundeswehr“ transportiert worden. Anschließend wurden Rettungskräfte alarmiert, die den zu diesem Zeitpunkt bereits reanimationspflichtigen jungen Mann in ein Krankenhaus brachten, wo er am Abend starb. Nach einem Todesfall im Jahr 2017 war die Anordnung ergangen, dass die „fordernde körperliche Ausbildung“ beendet werden müsse, wenn ein Lehrgangsteilnehmer nicht mehr weitermachen könne. Zu den genaueren Umständen beim aktuellen Fall äußerte sich das Gebirgsjägerbataillon nicht.

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"Tödliche Ausbildung", UZ vom 16. Oktober 2026



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